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| Erfolgsgeschichte eines Langenberger Traditionshauses |

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1800 |
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Der Gemischwarenladen "Klein Primes"
1827 übernahm Friedrich Lumbeck (1) das Gemischwarengeschäft 'Klein Priemes' in der Hellerstraße, über die Kohletreiber von Kupferdreh nach Wuppertal zogen. Die Kundschaft bestand aus den damals 1860 Einwohner Langenbergs, die bei den Lumbecks die wichtigsten Dinge für den Lebensunterhalt kauften und Dorfneuigkeiten austauschten.
Geschäft "In der Schmitten"
Als die Hauptstr. ausgebaut wurde, wechselten die Lumbecks 1835 in das Haus 'In der Schmitten'. Dass hier auch das Bürgermeisteramt untergebracht war und die Lumbecks eine Schankerlaubnis erhielten, war eine entscheidende Verbesserung. Brautleute konnten sich vor dem entscheidenden Jawort noch eine 'Stärkung ' genehmigen und nach dem Kirchgang pflegten viele Bauern hier ihre Wocheneinkäufe zu tätigen. Friedrich Lumbeck(2), ab 1861 Geschäftsinhaber, baute den Holzhandel weiter aus, der seit 1850 hinzugekommen war. |

1900 |
Umzug in die Heegerstr.
Gustav Lumbeck (3), der seit 1882 das Geschäft leitete, erkannte schnell, dass in den Gründerjahren durch die eifrige Bautätigkeit der Verkauf von Hölzern eine Marktlücke darstellte. Der Holz-. Baustoff- und Petroleumhandel nahm einen solchen Umfang an, dass er 1899 zum jetzigen Handelsplatz an der Heegerstr. wechselte: die Holzmengen ließen sich in dem alten Geschäft nicht mehr lagern. Übrigens wurde auch damals schon ausgeliefert. Die schweren belgischen Kaltblüter der Lumbecks waren wohl ebenso bekannt wie die Wicküler Pferde.
Der Eisenbahnanschluss
Entscheidend für die Wahl des neuen Lagerplatzes war der Bahnanschluss, denn die 'Brummer der Landstraße ' gab es ja noch nicht. Stattdessen wurden die Hölzer von Rotterdam, Bukowina, Jugoslawien, Ostpreußen usw. mit Hilfe von Eisenbahnwaggons geliefert.
Der erste LKW
1912 wurde ein 5t-Benz angeschafft, der dritte LKW im Orte. Seine Besonderheit: die Ladefläche, ein stabiler Holzkasten, konnte gegen einen zweiten ausgetauscht werden. Während der eine Holzkasten neu beladen wurde, konnte mit dem zweiten ausgeliefert werden. |

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Der erste Weltkrieg
Massenarbeitslosigkeit und Inflation forderten von Gustav Lumbeck (4) und seinem Bruder Friedrich viel Geschick. Friedrich gelang es in der Zeit der totalen Inflation 1923 durch geschickte Rechenkunststücke den Verfall der Reichsmark in voraus zu berechnen und so die Firma durchzubringen. Auch andere Kollegen im Großraum Wuppertal verließen sich auf seine Berechnungen und handelten mit der 'Holzmark'.
Neuaufbau
Gustav Lumbeck (5) übernahm nach dem 2. Weltkrieg 1955 das Holzlager mit der geringsten Substanz seit der Gründung. Durch das über Jahrzehnte gewachsene Vertrauen einer treuen Kundschaft, den Einsatzwillen der Mitarbeiter und mit seiner Erfahrung als gelernter Schreiner konnte er die Firma wieder zu einem erfolgreichen Unternehmen aufbauen.
Großbrand am 6. Juni 1977
In dieser Nacht brannte ein Teil des Lagers bis auf die Grundmauern nieder. Nur der unermüdliche Einsatz der Feuerwehren verhinderte die völlige Katastrophe. Übrigens: die alten Holzpfeiler, die die Hallendecke trugen, hielten dem Feuer stand, während der Stahlträger durch die Hitze einknickte. |

2000 |
Der Kunde ist König
Dirk Lumbeck (6), der heute das Geschäft leitet, baute den Kundenservice weiter aus. In der Musterschau vermitteln Türen sowie Musterwände und -böden einen anschaulichen Eindruck der verschiedenen Holzarten und auch im Gartenbereich können Sie sich durch die ausgestellten Musterzäune und -häuser inspirieren lassen.
Über 180 Jahre Lumbeck
Über 180 Jahre ist so die Familie Lumbeck in ununterbrochener Folge in Langenberg erfolgreich tätig gewesen, obwohl in dieser Zeit vier Kriege und zwei Inflationen stattfanden. 180 Jahre Umgang mit Kunden und Lieferanten, 150 Jahre Erfahrung mit Holz - dieser Schatz an Erfahrung macht uns zu einem Holzfachhandel, auf den man sich verlassen kann. Wir möchten allen danken, die uns in guten wie in schlechten Zeiten die Treue gehalten haben. |

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Holz Lumbeck GmbH
42555 Velbert-Langenberg
Heegerstr. 18
Tel.02052/3035 o.3036
Fax 02052/5847
holz-lumbeck@t-online.de
Öffnungszeiten:
Mo-Mi 8.00-17.00
Do 8.00-19.00
Fr 8.00-16.45
Sa 9.00-13.00 |
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